Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen???
 
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Boni IgG-positiv (Gelesen: 489 mal)
Boni
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16. Februar 2009 um 12:00
 
Hallo!

Ich bin nun aus der Erste-Hilfe-Ecke hier her gewandert.

Heute habe ich das Testergebnis meiner Stute bekommen:

...

Boni ist also deutlich IgG positiv, was wohl auf eine chronischen Befund hindeutet. Der IgM ist negativ, also steckt sie nicht in einem aktuten Schub. (Ich hoffe ich habe das richtig interpretiert)

Die TÄ und das Labor raten nun zu einer Wiederholung des Testes nach 5-6 Wochen (von heute aus gesehen in 3 Wochen).
Danach wird dann die Therapie bestimmt.

Da Boni eh schon in einer klassisch homöophatischen Behandlung ist, habe ich mich auch in die Richtung erkundigt.
Laut THP hat dieser Befund auf die weitere Behandlung keine großen Auswirkungen. Wir suchen stehts noch nach Bonis Konstitutionsmittel, dass alle Symptome die Boni zeigt umfasst.

Da Boni keine akuten Probleme hat werde ich wohl erst auf die Homöopathie bauen.
Sollte sich bei ihr doch ein deutlicher Schub zeigen, dann habe ich stehts die Option: Antibiotika.

Grobe Übersicht von Bonis Symptomen:

- deutliche Steifheit in der Hinterhand/mag/kann nicht galloppieren
- selten Lust sich flott zu Bewegen/fehlender Vorwärtsdrang
- Sommerekzem
- Abgestumpft (auch psychisch)

Die Empfehlung Cats Claw und Gladiator habe ich schon erhalten und werde ich bei passendem Kontostand in Angriff nehmen.

Fragen:

Welche naturkundlichen Therapiemöglichkeiten gibt es noch?

Weiß jemand warum das Zecklab einen Wiederholungstest empfiehlt?

Wenn ich eh naturheilkundlich an die Sache gehen möchte, lohnt sich der 2. Test überhaupt?
Das Geld könnte ich eventuell besser in andere Sachen anlegen (z.B.Gladiator).

Gibt es hier jemanden im Forum der auch klassisch homöopathisch behandelt?

Ich bin für alle Tips und Tricks dankbar!

liebe Grüße, Tina!
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Antwort #1 - 16. Februar 2009 um 12:22
 
In der Ganzen Borrelioseaufregung habe ich die Ergebnisse vom "normalen" Blutbild ganz vergessen.  Augenrollen

Ich stelle mal die abweichenden Parameter ein:
                             
ALT(GPT): 24.5              2-15 U/l

CK :  290                      -260 U/l

LDH: 428                      - 400 U/l

Eosinophile Gr: 6            0-4   %

Monocyten : 5                0-5    %

Segmentkernige : 2688    3000-7000  /ul


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Antwort #2 - 19. Februar 2009 um 20:39
 
Hallo!

Seit gestern gibt es bei Boni Cats Claw. Danke Petra!!!
Und ich füttere seit ein paar Tagen probiotischen Joghurt für die Darmbakterien Zwinkernd . Ich gebe pro Tag einen Becher von Aldi. Mehr trau ich mich nicht, wegen der Latose.
Ich hoffe damit wird das Kotwasser besser.

Nach vielen Informationen bin ich in meiner Meinug bestärkt kein Antibiotika einzusetzten. Antibiotika soll die Borrelien sogar noch "verschleppen" können.
Hier eine Aussage dazu:

"Antibiotika Therapie und Persistenz der Borrelien:

Borrelien sind in der Lage die Oberflächeneiweiße schnell zu ändern. Sie sind für das Immunsystem
schwer erkennbar und fixierbar.
Es gibt zellwandfreie, zystische Formen der Borrelien, welche durch ihre blasenartige Form auch „Blebs“ genannt werden.
Sie entstehen spontan durch Energiestau, oder werden durch Antibiotika induziert.
Die Folgen der Blebs Entstehung sind dann
fatal, wenn sie das Immunsystem als solche nicht erkennen kann.
Kultiviert man die Blebs in einem Nährmedium, werden sie in 9 – 17 Tagen wieder zu normalen
Borrelienformen."

Zusammengefasst:
Borrelien können unter dem Einfluss einer Antibiotika Therapie zellwandfreie Formen bilden, die ihrerseits vom Immunsystem nicht mehr als Borrelien Erreger erkannt und bekämpft werden.

Also scheint das Pferd äußerlich durch Antibiotika gesundet, aber man wird die Borrelien nie los! Sogar der Antikörpertiter geht wohl zurück, weil diese zellwandfreien Borrelien ja nicht mehr vom Immunsystem bekämpft werden.

Kennt sich jemand von euch besser damit aus?




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Antwort #3 - 26. Februar 2009 um 18:23
 
Hallo!

Bei mir hat sich in letzter Zeit noch nicht allzu viel getan.
Neben Cats Claw habe ich nun Bierhefe besorgt, die mag Boni zum Glück sehr gerne.
Das Cats Claw bemerkt sie in ihrer Aspero-Portion, glaub ich, nicht wirklich.

Ein Teil ihres Heus wasche ich nun täglich aus. Sie findet das Ungewaschene zwar leckerer, aber darum gehts ja nicht Zunge.

Mir ist jedoch aufgefallen, dass sie wohl wirklich leichte Beulen über den Augen hat. Da EMS und ECS ausgeschlossen wurden muss da etwas anderes hinter stecken. Habt ihr da eine Idee?
Hier ein Foto davon:

...

Bei einem 19 jährigen Pferd müsst da doch eher eine Kuhle sein, oder?

Boni ist momentan nicht zu dick, sieht aber unsportlich und unförmig aus. Sie bewegt sich bei der matschigen Wiese nicht so viel.

Bin mal gespannt auf eure Vorschläge Augenrollen !
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Antwort #4 - 06. März 2009 um 14:30
 
Hallo!

Bei uns war gestern Herr Dr.Torp da!

Er ist im Grunde genommen Akupunkteur, arbeitet jedoch auch mit reiner Energieübertragung.

Ich muss sagen, das war schon ein wenig abgefahren, muss man gesehen haben!

Wenn das was er gemacht hat wirklich hilft, dann ärgere ich mich total, dass ich ihn nicht schon ein Jahr vorher geholt habe!

Heute mittag war mein Pony gut drauf, sie lief wieder über die Wiese und ich meine ein paar taktreine Galloppsprünge gesehen zu haben Durchgedreht.
Außerdem fängst sie an zu treten wenn die anderen(Pferde) sie ärgern. Sie hat sonst nur den Popo hochgehoben, aber nicht ausgekeilt. Da darf man es nicht zu laut sagen, dass man sich darüber freut! Zwinkernd
Aber nicht zu früh freuen, sonst bin ich nachher noch entäuscht.

Und er hat herausgefunden, dass Boni Probleme im Zahn/Kiefer- Bereich hat.
Da muss nun noch ein Dentist dran (man hat ja zuviel Geld Schockiert/Erstaunt) .

Derweil ist ein Teil der Rechnungen gekommen. Ist der Preis von 70 € (ink.Mehrwertsteuer) normal für den Westernblot bei Zecklab?

Das wars erstmal von uns, werde berichten wie sich Bonita nach der "Aku" Behandlung entwickelt.

Homöopathie ist durch dei Wurmkur erst mal auf Eis gelegt, da Wurmkuren ja antidotieren. Außerdem möchte ich ja auch wissen welche Besserungen von der Aku. kommen und welche von der Hom.

lg Tina
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Antwort #5 - 09. April 2009 um 21:53
 
Hallo!

Inzwischen wurde Bonita ein 2 tes Mal akupunktiert und es war wieder eine Besserung zu bemerken. Wenn ich zuviel Geld hätte, dann würde ich die Akupunkturbehandlug liebend gerne noch länger durchziehen.

Aber nun geht es weiter mit Homöopathie, da es deutlich günstiger ist als die Aku Zwinkernd Und kann die es gleichen Ergebnisse wie die Aku bringen. Sogar Herr Torp hat mir das bestätigt. Klassische Homöopathie ist halt etwas mühsamer, weil das Repertorisieren und Austesten der Mittel Unmengen an Zeit schluckt.  (Es sei denn man ist ein super erfahrener Profi!)

Ich glaube sogar langsam ihrem Mittel auf die Schliche gekommen zu sein, aber noch nicht zu früh gefreut, erstmal den Ball flach halten. Cool

Des weiteren habe ich nun Speedibeets und Balancer bestellt, um an ihrer Bikinifigur zu arbeiten und weil das Mineralfutter eh alle wird.

Ansonsten steht sie momentan 7 Stunden auf einer kurzen Wiese und bekommt ca 8 kg Heu, zu größten Teil ausgewaschen.
Das Auswaschen bringt anscheinend wirklich etwas! Sie wird nicht geritten und sieht dafür relativ schlank aus. Ein bisschen muss allerdings noch runter.

...

Auf der Nordpferd wird ein Greenguard organisiert!

liebe Grüße!

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Antwort #6 - 18. April 2009 um 11:39
 
Noch mal ein kleiner Zwischenbericht:

Ich fange wieder an meine Kleine zu Reiten.
Die Akupunkturbehandlung bei Herrn Torp und die Hom. haben auf jeden Fall etwas gebracht!

Ich habe nun ein Pony, das fröhlich Richtung Wald trottet, bei ein wenig zu viel Schenkeldruck antraben will und locker flockig über Schotter läuft! TOLL!

Hätte ich nie gedacht, dass ich das nochmal erleben darf.

Und sie schwitzt wieder wie ein normales Pferd. Das habe ich in den letzten 11 Jahren nicht gesehen!

So macht reiten Spass Durchgedreht

Und so lässt sich endlich an der Figur arbeiten!

Nur das Stolpern ist noch nicht ganz weg, sie hat sich zwischendurch nochmal fast auf die Nase gelegt Schockiert/Erstaunt

Bin gespannt was sich noch so tun wird  Smiley

lg
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Antwort #7 - 24. Juni 2009 um 13:07
 
Hi!

Ich dachte, ich melde mich nochmal.

Bei uns läufts ganz gut soweit. Momentan ist bei meiner Stute das SE im Vordegrund. Bis jetzt klappt es aber relativ gut.

Auf die Nase gelegt hat sie sich aber nochmal.  Traurig

Aus zeitlichen Gründen wird sie mal wieder zu wenig bewegt. Aber das ist ja zweitrangig, das sie eh nie in eine Box gesperrt wird.

lg Tina
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Antwort #8 - 22. August 2009 um 11:19
 
Borreliosetechnich ist alles okay bei uns. Es gab keine Schübe oder ähnliches.

Ich behandle sie noch immer mit Homöopathie und habe wieder kleine Erfolge zu verzeichnen. Bonita ist in der Herde recht schüchtern und misstrauisch. Letztes Jahr hatte ich sie fast garnicht mit anderen kraulen gesehen.
Nach der ersten Gabe eines gut passenden Mittels in der Potenz C200 fing sie an sich mit ihrer Stallkollegin zu beknabbern. Ja, sie ist förmlich süchtig nach beknabbern geworden. Sie muss da wohl einiges Aufholen!
Es war wirklich zu auffällig nach der ersten Gabe und ist bis jetzt auch so geblieben. Ich freu mich tierisch!

Diese kleinen Erfolge zeigen mir, dass richtig angewandte Homöopathie einiges bewirken kann! Und ich werde mit Geduld weiter machen.

lg Tina

P.S. Das hatte ich fast vergessen: Die Beulen über Bonitas Augen sind definitiv weniger geworden. Aber wodurch? Ich habe dieses Jahr sehr streng auf artgerechte und gesunde Fütterung geachtet. Zwischendurch gab es Speedy Balancer und die Homöopathie läuft recht gut.
Ich kann nicht sagen was daran Schuld ist, aber am Abnehmen liegt es nicht, da Bonita leider noch immer etwas zu viel auf den Rippen hat! Freu micht trotzdem darüber. Ihr Stoffwechsel scheint besser zu funktionieren und das ist die Hauptsache!
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Antwort #9 - 30. September 2009 um 12:20
 
Ein kleiner nicht so erfreulicher Zwischenbericht:

Wir haben die Paddocks an den Stallungen getauscht und kurz danach fing Bonita mit Headshaking an.
Letztes Jahr hatte sie das auch, jedoch schon 1 Monat früher.
Falls der Paddocktausch damit zusammenhängt, dann könnte ich Haselnüsse als Ursache benennen. Diese waren auf dem alten Paddock nicht.

Auf jeden Fall war der plötzliche Temperaturanstieg mit verantwortlich. Bei kühlem Scheißwetter shakt sie nicht.

Ich habe natürlich Angst vor einem Schub und messe nun fast täglich bei ihr die Temperatur. Das mag sie zwar nicht Zwinkernd , ist aber wichtig.

Ist hier auch jemand der dieses saisonale Headshaking beobachten kann?
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Antwort #10 - 15. Februar 2011 um 11:46
 
Nach laanger, laaanger Zeit schreibe ich mal wieder etwas in Bonis Tagebuch.

Zur Zeit bin ich wieder regelmäßig im Forum und möchte mich über den neusten Stand der Dinge informieren.
Ausgelöst unter anderem durch meine Ausbildung zum Hufpfleger und eine leicht fühlig laufende Boni.

Bonita geht es soweit ganz gut und auch zwischendurch hatte sie keine Schübe oder akute Probleme mit der Borreliose.

Zur Zeit eben die Neigung etwas fühlig zu laufen, was sich innerhalb meiner ersten Hufpflegerseminare schon von selbst erklärt hat.

Trotzdem hat mich der Aufenthalt im Forum mal wieder für das Körpergewicht meiner Stute sensibilisiert! unentschlossen Ich muss da dringend wieder etwas von ihren Rippen bekommen.
Ihr Mähnenkam und Hängebau gefällt mich noch immer nicht.
Inzwischen habe ich auch herausbekommen, dass mein Heu zu viel Zucker enthält. Ich komme also nicht herum mal wieder zu waschen, wenn ich die ausreichende Menge Rauhfutter füttern möchte.
Bei der Analyse ergab sich ein eindeutiger Zink und Kupfermangel im Heu bei gleichzeitig zu hohen Eisen und Manganwerten. Ich habe nun ihr Mineralfutter auf das Heu abgestimmt und bin gespannt auf den Fellwechsel, ob ihr weißen Punkte gänzlich verschwinden. Etwas weniger sind sie schon geworden.

Und durch meine Motivation die Stute schlanker zu bekommen, habe ich ihr Bewegungsprogramm gesteigert und  nun brauche ich auch Hufschuhe für hinten, da die Füße sonst zu kurz werden.
Egal was man macht, Irgendwas ist immer Augenrollen

Hier ein aktuelles Foto:
...

liebe Grüße
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